Ordination & Medizin

Sport: Vitamin C verbessert Regenerationsfähigkeit

Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans des Körpers und schützt vor freien Radikalen. Insbesondere nach sportlichen Aktivitäten produziert der Körper vermehrt freie Radikale und es entsteht oxidativer Stress, der das Muskelgebewebe schädigt. In einer Studie testeten Wissenschaftler nun, ob eine Vitamin C-Einnahme vor dem Training Gewebeschäden reduzieren kann. In einer Studie absolvierten 19 gesunde Frauen ein 30-minütiges, moderates Ergometer-Training.

Die Frauen erhielten vor Trainingsbeginn entweder 1.000 mg Vitamin C oder ein Placebo. Vor und direkt im Anschluss an das Training sowie nach einer 30-minütigen Pause wurden Blutproben entnommen und analysiert. Die Einnahme von Vitamin C führte direkt nach dem Training zu einem deutlichen Anstieg der Antioxidationsfähigkeit und des Vitamin C-Spiegels.

In der Placebogruppe stieg die Aktivität eines antioxidativen Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD). In der Vitamin C-Gruppe hingegen gab es keinen Anstieg, vermutlich weil das Vitamin C bereits ausreichend antioxidativ wirkte. Der Gehalt an Malonyldialdehyd (ein Marker für oxidativen Stress) nahm in der Vitamin C-Gruppe im Vergleich zur Placebogruppe ab. Der Gehalt der Kreatinkinase, als Marker für Muskelschäden, nahm hingegen in beiden Gruppen zu.

Vitamin C kann den oxidativen Stress nach körperlichen Aktivitäten senken, hat jedoch keinen Einfluss auf Muskelverletzungen.

Yimcharoen M, Kittikunnathum S, Suknikorn C, Nak-On W, Yeethong P, Anthony TG, Bunpo P.
Effects of ascorbic acid supplementation on oxidative stress markers in healthy women following a single bout of exercise.
J Int Soc Sports Nutr. 1/2019; 16(1): 2.

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